Max ist Marie bei “Fünf Fragen”

Vor einiger Zeit bekam ich eine Interview-Anfrage von völlig unerwarteter Seite. Es schrieb mir Bruder Franziskus vom Rogate Kloster zu Berlin: Ob ich bereit sei im Rahmen der Reihe “Fünf Fragen” eben solche über unser Transgender Projekt “Max ist Marie oder mein Sohn ist meine Tochter ist mein Kind” zu beantworten.

Bildschirmfoto 2014-11-07 um 11.09.18

Zunächst war ich erstaunt und, ja, ein wenig skeptisch.

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“Ich war mein Leben lang immer auf der Suche nach einem Schlüssel, um mein eigenes inneres Ich endlich zu verstehen. Ich war praktsich am Boden – und keiner konnte es sehen. heute stehe ich mitten im Leben – und verstecke mich nicht mehr. Weil ich endlich das leben kann, was ich immer war.”
Xenia

“Für mich fühlt es sich noch immer jeden Tag so an, wie für jemanden, der in der DDR aufgewachsen ist und nach dem Fall der Mauer am liebsten jedes Warenhaus plündern würde.”
Hanni

Was mein Leben reicher macht – Max ist Marie

Kennt Ihr die Rubrik “Was mein Leben reicher macht” in Die Zeit? Es gibt so viele Tage in meinem Leben, an denen ich etwas dazu schreiben könnte: Wenn morgens die Sonne auf meinen Kaffee scheint, wenn ich unserem jüngsten Sohn etwas vorlese und er sich dabei an mich kuschelt, wenn wir gemeinsam einen Ausflug machen, wenn ich nachts noch einen Spaziergang mache und es nach Frühling duftet, wenn ich von einer besonders schönen Hochzeit komme, auf der ich tolle neue Menschen kennenlernen und ganz besonders schöne Bilder machen durfte, wenn eine Familie mir ihr Vertrauen geschenkt hat und ich einen Babybauch kurz vor der Geburt und kurz darauf das neugeborenes Baby fotografieren durfte. Und das: Ein Zimteis von Santinis in Lissabon :-)…

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