“Die geschlechtsangleichende OP hat mich so fundamental verändert… stell Dir ein Kind mit großen staunenden Kulleraugen auf dem Weihnachtsmarkt vor. So geht es mir gerade jeden Tag.”

Katharina

“Wir sind ebenso wenig eine homogene Gruppe wie zum Beispiel Rothaarige.”

Konstantin

“Ich habe mein Leben als Mann geliebt. Und jetzt liebe ich mein Leben als Frau. Ich liebe es, in Frauenklamotten durch die Straßen zu gehen und am liebsten würde ich mich fünfmal am Tag umziehen.”
Felicia

“Ich war mein Leben lang immer auf der Suche nach einem Schlüssel, um mein eigenes inneres Ich endlich zu verstehen. Ich war praktsich am Boden – und keiner konnte es sehen. heute stehe ich mitten im Leben – und verstecke mich nicht mehr. Weil ich endlich das leben kann, was ich immer war.”
Xenia

“Wird das Nachdenken irgendwann aufhören? Ich weiß es nicht.”
Lena

“Ja, ich habe zwei Kinder. Zwei Jungs, so scheint es zumindest bisher, denn ich kann ja aus eigener Erfahrung sagen, das kann täuschen.”
Asta

“Meine Lebensuhr läuft. Ich habe 24 Jahre meines Lebens in die Tonne getreten.
Ich habe nicht gelebt, ich habe vor mich hin vegetiert.”

Manuela

“Für mich fühlt es sich noch immer jeden Tag so an, wie für jemanden, der in der DDR aufgewachsen ist und nach dem Fall der Mauer am liebsten jedes Warenhaus plündern würde.”
Hanni

… nehmen Sie *ES* mit ins Labor!

Ich arbeite seit vielen Jahren therapeutisch, hatte aber meine erste Begegnung mit Transsexualität (wie es damals hauptsächlich genannt wurde) Anfang der 80er Jahre als ich noch als OP-Schwester für einen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen in Hamburg gearbeitet habe.
A. kam aus London und war eine Transfrau. Wir haben ihr Gesicht operiert und sie musste vorher zum Arzt um die Blutwerte checken zu lassen. Sie kam völlig fassungslos wieder zu uns in die Praxis weil der Arzt, bei dem sie vorher war zu seiner Sprechstundenhilfe sagte: nehmen Sie *ES* mit ins Labor!

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“Ich war schon immer eine Frau. Eine Frau ist man, die kann man nicht werden. Deswegen ist es auch Blödsinn, mich zu fragen, was ich vorher war, oder ob ich schon operiert bin. Ich bin einfach ICH.”

Michelle